Freitag, 23. August 2013

auf der roten Liste

Das Tüpfelsumpfhuhn steht in Deutschland auf der roten Liste der Brutvögel in der Kategorie 1 - vom Aussterben bedroht.
Gestern nachmittag konnte ich eines dieser seltenen Exemplare zufällig in unserem Naturschutzgebiet Rieselfelder Appelhülsen fotografieren. Dieser scheue Rallenvogel lebt versteckt vor allem in Sumpfgebieten und verläßt überwiegend in der Dämmerung und nachts sein Versteck,das im dichten Schilf oder Röhricht liegt.
In Deutschland werden noch etwa 1500 Brutpaare vermutet.
Ich konnte diesen scheuen Vogel vor etwa 30 Jahren schon einmal hier in den Rieselfeldern fotografieren, befreundete Ornithologen haben die Tüpfelralle vor ein paar Wochen ebenfalls hier beobachten können.





Tüpfelsumpfhuhn

sehr vorsichtig schaut sich der Vogel um


auf Nahrungssuche


Mittwoch, 7. August 2013

Familienglück bei den Weißstörchen

Am Sonntag bei der Kontrolle in den Rieselfeldern Appelhülsen konnte ich diese 3 Störche fotografieren. Zuhause beim Betrachten der Aufnahmen staunte ich nicht schlecht, handelte es sich bei einem der Störche doch um einen alten Bekannten.
Erstmals habe ich diesen Storch mit der Ringnummer 1X133 im August 2011 entdeckt und dabei durch Recherche festgestellt,das er sich bis dahin vorwiegend am Niederrhein in  den Rheinauen bei Duisburg aufhielt. Damals war er 8 Jahre alt. Es erschien daraufhin auch ein Bericht in den Westfälischen Nachrichten.
Dieses Jahr hat er nun mit seiner Partnerin für Nachwuchs gesorgt und ist damit scheinbar zu seinen Wurzeln ins Münsterland zurückgekehrt. Auch dieses Ereignis wurde in diesem und diesem Artikeln der  Westfälischen Nachrichten erwähnt.


Familie Adebar bei der Gefiederpflege

Die Störche am 04.08.13 in den Rieselfelder Appelhülsen

links ist der männliche Altstorch 1X133

Ringnummer 1X133

Samstag, 3. August 2013

Exkursion ins NSG Brink



Am Donnerstag nachmittag haben wir bei hochsommerlichen Temperaturen an einer Exkursion des Naturschutzzentrums Coesfeld und des NABU-Kreisverbandes Coesfeld in die ehemalige Tongrube Brink bei Coesfeld teilgenommen.
Die etwa 3 m tiefe Tonabgrabung wurde vor langer Zeit aufgegeben und so konnte sich hier ein wertvoller Lebensraum für Tiere und Pflanzen entwickeln.
Die NRW-Stiftung erwarb im Bereich des NSG Brink rund 30 Hektar naturschutzwürdige Flächen. Eine landschaftstypische Weidehütte als Unterstand für die Rinder wurde 2005 mit Unterstützung der NRW-Stiftung im Gebiet originalgetreu wieder aufgebaut.
Betreut wird diese Naturschutzgebiet heute von Rudolf Averkamp.

neugierig betrachten uns die Rindviecher
auf der Suche nach Wassertieren
blutrote Heidelibelle in der Becherlupe

blutrote Heidelibelle

große Königslibelle bei der Eiablage

große Königslibelle bei der Eiablage

große Königslibelle bei der Eiablage

vor allem die Kinder konnten ihren Forscherdrang ausleben
schwarze Heidelibelle
blutrote Heidelibelle

blutrote Heidelibelle
Raupen des Jakobskrautbärs